Forschungsexpress

(in Kooperation mit dem IPN, Kiel)

Im April 2013 startete das seit 2005 bekannte Projekt (initiiert von Prof. Dr. Reinhard Demuth)  von neuem, diesmal mit einer etwas anderen Zielsetzung: nicht nur die Lehrer sind aufgefordert teilzunehmen, sondern auch die Betreuer in den Ganztagsangeboten der Schulen werden angesprochen.

In Schleswig-Holstein können sich Grundschulen mit Ganztagsangeboten für das neue Projekt „Forschungsexpress“ unabhängig vom Standort, bewerben. Das Projekt will Schulen dabei unterstützen, den HSU mit neuen interessanten Einheiten zu gestalten, aber auch Impulse geben für die Ganztagsangebote, die eine exzellente Chance darstellen, unterrichtsergänzende Naturwissenschafts-Kurse anzubieten. Wo dies bereits stattfindet, ist die Nachfrage seitens der Grundschüler extrem hoch.

Der Forschungsexpress führt Kinder im Grundschulalter an naturwissenschaftliches Fragen und Denken heran und zeigt, wie man mit einfachen, jeder Schule zugänglichen Mitteln interessanten Fragen aus der Chemie und Physik auf den Grund gehen kann.

Teilnehmende Schulen werden über einen längeren Zeitraum unterstützend begleitet. In diesem Zeitraum wird der Forschungsexpress jede Schule dreimal besuchen. Zweimal zu Veranstaltungen mit Schülern ( je zwei Klassen oder Kurse) und außerdem einmal zu einer Fortbildungsveranstaltung für Lehrer und Dozenten des Ganztagsbereiches. Hierbei können sich auch Interessierte von benachbarten Schulen beteiligen. Die Veranstaltungen sind für die Schulen kostenfrei und das benötigte Material wird von Forschungsexpress-Team mitgebracht.

Außerdem wird Unterstützung gegeben bei der Beantragung von Fördermitteln zum Aufbau einer eigenen Materialsammlung und bei der Ansprache von Sponsoren für die finanzielle Förderung von NaWi-AG-Angeboten. Möglichkeiten zur Teilnahme an naturwissenschaftlichen und technischen Wettbewerben sollen aufgezeigt und unterstützt werden.

Dieses Projekt, das wegen seines Maskotchen, der Strandkrabbe Titus, auch liebevoll "Krabbenexpress" genannt wird, wurde im Laufe der Jahre von verschiedenen Förderen unterstützt. Dies sind im Einzelnen die Innovationsstiftung Schleswig-Holstein, die Bayer Science Foundation und die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der CAU Kiel. Ständige Unterstützung und Förderung erfährt das Projekt durch das Leibniz Institut für die Padagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Christian Albrechts Universität, Kiel. und hier speziell durch die Abteilung Chemiedidaktik.

Da sich der Forschungsexpress kontinuierlich auf die Bedürfnisse der Schulen einstellt erfolgt zur Zeit eine Überarbeitung der Themen und der Ausrichtung des Projektes.

Forschungsexpress (IPN, Kiel)